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Letzte Bearbeitung: 16. Januar 2017

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Vorschlagnote, Triller und Fermate

Während die Vorschlagnote und Triller Verzierungen sind, ist die Fermate ein Ruhezeichen. Ich zeige euch hier, welche Symbole es dazu gibt und wie diese notiert und gespielt werden.

Die Vorschlagnote

Eine Technik die häufig genutzt wird um einen Ton oder Akkord einen anderen Sound zu verleihen, ist die Vorschlagnote. Wie auf dem nachfolgendem Bild zu sehen ist es eine kleinere Note die vor dem eigentlichen Ton oder Akkord notiert wird. Melodie mit Vorschlagnoten
Bildquelle: Selbsterstellte Bilddatei.

In der Regel liegt die Vorschlagsnote einen halben oder ganzen Ton höher oder tiefer als der endgültig gespielte Ton. Ihr Wert zählt nicht mit zur Taktlänge, weshalb es im ersten Moment so aussieht als sei der Takt länger. Wie lang die Vorschlagnote genau ist, hängt vom Klavierspieler und seiner Ausführung ab, nicht von der notierten länge.

Spielweisen der Vorschlagnote am Klavier

Es gibt 2 Möglichkeiten eine Vorschlagnote zu spielen. Die erste ist das rutschen von einer schwarzen Taste auf eine weiße Taste. Dabei wird die schwarze Taste kurz angespielt und der Finger rutscht dann weiter auf die weiße Tast daneben. Die zweite Möglichkeit ist das spielen mit 2 Fingern. Wann welche Spielweise eingesetzt wird bleibt dem Klavierspieler überlassen. Wenn die Vorschlagnote und der eigentliche Ton beide auf weißen Tasten liegen, muss zwangsläuft mit 2 Fingern gespielt werden.

Der Triller

Auf dem nachchfolgenden Bild seht ihr einen Triller über der halben Note auf dem dritten Schlag. Ein Tankt mit Triller über halbe Note
Bildquelle: Selbsterstellte Bilddatei.

Der Triller wird durch eine waagerechte Wellenlinie oder den Buchstaben tr über der zu spielenden Note (Hauptnote) angezeigt. Die angezeigte Note wird dabei im Wechsel mit dem darüber liegenden Ton in der Tonleiter gespielt. Manchmal wird der Triller auch mit einer Vornote, änlich der Vorschlagnote, angegeben, dann soll dieser Ton für den Triller verwendet werden. Somit sind neben dem darüber liegenden Ton, weitere Trillertöne möglich. Die länge des Trillers richtet sich immer nach dem angezeigten Notenwert der Hauptnote.

Pralltriller und Mordent

Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr eine Melodie mit einem Pralltriller auf dem ersten Schlag des ersten Taktes und einem Mordent auf dem ersten Schlag des zweiten Taktes. Ein Takt mit Pralltriller und Mordent
Bildquelle: Selbsterstellte Bilddatei.

Sowohl Pralltriller als auch Mordent zeigen einen einmaligen kurzen Notenwechsel an. Dabei beginnt man auf dem angezeigten Ton, wechselt dann zum Nebenton der Tonleiter und wieder zurück zum angezeigten Ton. Beim Pralltriller wird der nächst höhere Ton der Tonleiter gespielt und beim Mordent der nächst tiefere Ton.

Die Fermate

Auf dem nachfolgenden Bild seht ihr eine Melodie mit Fermate über der halben Note auf dem dritten Schlag. Ein Takt mit Fermate über einer Note
Bildquelle: Selbsterstellte Bilddatei.

Die Fermate zeigt an, dass die Melodi auf diesem Ton ruht. Das heißt, die Note wird deutlich länger gespielt als durch deren Wert angegeben. Wie lange sie genau gespielt wird, entscheidet der Klavierspieler selbst, eine feste Vorgabe gibt es nicht. Häufig wird die Fermate am Ende eine Stückes oder einer Phrase eingesetzt, sie kann aber auch am Anfang oder Mitte eines Taktes stehen.

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